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Literatur-Museum Augusta Bender e.V.

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Literaturtage Schefflenz – Wagenschwend, am Samstag, 3. Oktober und Sonntag, 4. Oktober 2026

1. September 2026 By Lucia Rüger-Markert

Literaturbegeisterte im Neckar-Odenwald-Kreis können sich freuen. Das Literatur-Museum Augsta Bender (LiMAB) und das Museum Wagenschwend (MUWA) veranstalten zwei Literaturtage in Schefflenz und Wagenschwend unter Mitarbeit des Wagenschwender Literaturwissenschaftlers Prof. Dr. Clemens Pornschlegel i.R., der bis 2024 an der LMU München gelehrt hat.

Am Samstag, den 3. Oktober 2026, um 19.00 Uhr, in Wagenschwend, im Dorfgemeinschaftshaus werden Theresia Walser und Karl Heinz Ott gemeinsam aus ihren Texten und Stücken lesen.

Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, um 11.00 Uhr, in Oberschefflenz, findet im Literatur-Museum eine Matinee mit Theresa Walser statt. Im Rahmen eines Publikumsgesprächs wird Theresia Walser Auskunft über die Frauenfiguren ihrer Theaterstücke, aber auch über die Probleme von Autorinnen im deutschen Literatur- und Theaterbetrieb geben.

Theresia Walser hat sich als eine der profiliertesten Stückeschreiberinnen der Gegenwart einen Namen gemacht. Ihre Stücke – ein Teil davon ist 2019 im Band des Rowohlt-Verlags „Morgen in Katar. Theaterstücke“ erschienen – wurden u.a. in den Münchner Kammerspielen, im Maxim-Gorki-Theater Berlin, im Theater Stuttgart und bei den Salzburger Festspielen aufgeführt. Insbesondere ist Theresia Walser auch als Hausautorin des Nationaltheaters Mannheim bekannt geworden. Ihre Stücke stellen auf freche, scharfzüngig entlarvende, dabei stets empathische Weise die Grotesken, Absurditäten, Lebenslügen, Gemeinheiten, Lächerlichkeiten unserer Alltagsexistenzen vor Augen: ob im Zugwaggon oder im Rathaus, auf dem Kreuzfahrtschiff oder in der Herrenabteilung eines Kaufhauses.

Karl Heinz Ott zählt zu den wichtigsten Roman- und Essay-Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur. Er wurde 2026 mit dem Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Zu seinen bekanntesten Romanen gehören: Die Auferstehung (2015), Und jeden Morgen das Meer (2018), Die Heilung von Luzon (2025). Daneben ist Ott durch brillante Essays hervorgetreten: über Georg Friedrich Händel (Tumult und Grazie, 2008), Beethoven (Rausch und Stille. Beethovens Sinfonien, 2019), aber auch über die Vordenker der grassierenden Antimoderne: Verfluchte Neuzeit. Eine Geschichte des reaktionären Denkens, 2022.

Damit wir planen können, freuen wir uns über eine Anmeldung:

Telefon: 06293/79231 Georg Fischer oder E-Mail: verein@literatur-museum-augusta-bender.de

Kategorie: Aktuelles

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